Mitte März diskutierten die Nachhaltigkeitsbeauftragten der Mapei-Gruppe über Strategien und Herausforderungen, die angegangen werden müssen, um die Umweltbelastung durch die Bauindustrie zu verringern.

Für die zweite Ausgabe des „International Sustainability Meeting“ kamen Nachhaltigkeitsbeauftragte der Mapei-Gruppe aus aller Welt nach Mailand, um die erzielten Fortschritte zu analysieren und Zukunftsszenarien zu untersuchen. (Foto: Mapei)
Vom Ausbau der EPDs über neue europäische Richtlinien und die „Zero-Linie“-Strategie bis hin zu Lösungen zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen sowie der Zement- und Betonherstellung: Das Meeting lieferte einen umfassenden Überblick laufender Aktivitäten und Prioritäten für die kommenden Jahre. Mikaela Decio, Corporate Environmental Sustainability Manager, legte den aktuellen Stand des Nachhaltigkeitsengagements sowohl der Muttergesellschaft als auch anderer Unternehmen der Gruppe dar und gab einen detaillierten Überblick über die Arbeit des Corporate Sustainability Teams. Marco Mazzetti stellte die von Mapei entwickelten HPDs (Health Product Declarations) vor – Dokumente, die transparent über die Zusammensetzung von Produkten und die potenziellen Auswirkungen ihrer Inhaltsstoffe auf die menschliche Gesundheit berichten. Emanuela Eldorado, Corporate Financial Controller bei Mapei, erläuterte die Rolle der EU-Taxonomie und die Auswirkungen der „Stop the Clock“-Richtlinie, die die Berichtspflicht für Mapei bis 2027 aufschieben wird. Schließlich erweiterte Mikaela Decio den Blickwinkel auf die Gesellschaft im Allgemeinen: Ein Teil des Engagements von Mapei für Nachhaltigkeit zeigt sich auch in den zahlreichen Projekten für die Gemeinden, in denen das Unternehmen tätig ist, die von der Förderung verschiedener Sportarten bis hin zu freiwilligen Unternehmensprojekten reichen.
Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil
Mit dabei war auch Bernd Lesker, Leiter Anwendungstechnik & Produktmanagement Fußbodentechnik & Parkett, Mapei Deutschland. Er referierte zum Thema: „Nachhaltigkeitszertifizierungen: Verpflichtung, Chance oder Wettbewerbsvorteil?“ Dabei zeigte sich, dass das Engagement von Mapei in Bezug auf Nachhaltigkeit ein echter Wettbewerbsvorteil ist und nicht nur Greenwashing oder nur Lippenbekenntnisse. Daran anknüpfend erläuterte Professor Fabio Iraldo, ordentlicher Professor für Management an der Sant’Anna School of Advanced Studies in Pisa, was unter „Greenwashing“ zu verstehen ist, welche Risiken damit verbunden sind und welche Strategien es gibt, um dies zu vermeiden.

Fabio Iraldo: „Transparenz, die Überprüfbarkeit von Daten und die Nutzung von Zertifizierungen durch Dritte sind wesentliche Aspekte einer glaubwürdigen, verantwortungsvollen und auch im Hinblick auf die Marktakzeptanz profitablen Kommunikation.“ (Foto: Mapei)
Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Mapei-Nachhaltigkeitsbericht 2024, der hier verlinkt ist. Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 wird voraussichtlich im August 2026 herausgegeben.
