Die 3-Länder-Stadt Weil am Rhein im äußersten Südwesten Deutschlands lädt auch im Herbst noch zu einer Städtereise mit kulturellen Höhepunkten ein, beispielsweise einem Besuch des Vitra Design Museums.

Noch bis zum Mai 2026 kann im Vitra Schaudepot die Ausstellung „Science-Fiction Design – vom Space Age zum Metaverse“ besucht werden. Zu sehen gibt es Möbel und Alltagsgegenstände im Space-Age-Design, wie den gelben Schreibtisch „Boomerang“ von Maurice Calka. (Foto: Vitra Design Museum, Mark Niedermann)
Ob „Star Trek“, „2001: Odyssee im Weltraum“ oder „Blade Runner“: In zahlreichen Science-Fiction-Filmen tauchen Designklassiker auf und prägen das Bild, das wir uns von der Zukunft machen. Umgekehrt inspirieren sich viele DesignerInnen am Genre der Science-Fiction, wenn sie Objekte für eine wie auch immer imaginierte Zukunft entwerfen. Der faszinierende Dialog zwischen Science-Fiction und Design ist das Thema der neuen Ausstellung im Vitra Schaudepot. Unter dem Titel „Science-Fiction-Design – vom Space Age zum Metaverse“ werden über 100 Sammlungsobjekte in einer futuristischen Inszenierung des argentinischen Künstlers und Designers Andrés Reisinger gezeigt, ergänzt um ausgewählte Exponate aus Film und Literatur.

Die Exponate der Ausstellung sind vielfältig und reichen bis in die Gegenwart, unter anderem mit dem Gamingchair Scorpion Computer Cockpit. (Foto: Vitra Design Museum, Andreas Sütterlin)
Die Präsentation schlägt einen Bogen von Beispielen des frühen 20. Jahrhunderts über das sogenannte Space Age der 1960er und 1970er Jahre bis hin zu Designobjekten, die ausschließlich für virtuelle Zukunftswelten im Metaverse konzipiert sind. Angesichts der aktuellen Projekte, den Weltraum zu erschließen, wird bereits von einem zweiten Space Age gesprochen. Wie also setzt sich der Dialog von Science-Fiction und Design heute fort, und wie könnte er in Zukunft aussehen?
