Ein Investorenkonsortium erwirbt Rolf Benz von der chinesischen Jason Furniture-Gruppe (Kuka). Diese hatte 2018 das Traditionsunternehmen aus Nagold im Nordschwarzwald von der damals noch existierenden Hüls-Gruppe übernommen.

Rolf Benz produziert weiterhin in Deutschland, nun auch wieder mit deutschem Eigentümer. (Foto: Rolf Benz)
Nach vielen Jahren ist das traditionsreiche deutsche Polstermöbelunternehmen wieder vollständig in deutschen Händen. Ein deutsches Konsortium wird Rolf Benz übernehmen und bekennt sich klar zum Standort Deutschland, zur Marke und zu ihren Mitarbeitern. „Ziel der neuen Eigentümer ist es, die Marke weiter zu schärfen, die Innovationskraft zu erhöhen und Rolf Benz nachhaltig zu stärken und profitabel auszurichten. Dies soll durch gezielte Investitionen, Fokussierung und gegebenenfalls strategische Expansion geschehen“, sagt Frank Niehage, Sprecher des Konsortiums und zukünftiger Aufsichtsratsvorsitzender von Rolf Benz, anlässlich der Kaufvertragsunterzeichnung. Der Vollzug der Transaktion wird für März erwartet.
Bekenntnis zum deutschen Produktionsstandort
Die neuen Gesellschafter bringen unternehmerische, internationale Erfahrung sowie eine langfristige Perspektive für Rolf Benz ein. Dabei bleibt die Identität von Rolf Benz unangetastet: „Premium, Designführerschaft und höchste Qualität bleiben unverrückbare Leitlinien seit 60 Jahren“, freut sich Jürgen Mauß, langjähriger CEO, der gemeinsam mit Jens Hofmann, CFO, unter den neuen Eigentümern an Bord bleibt. Beide Manager beteiligen sich zukünftig auch am Unternehmen. Ein zentrales Anliegen der neuen Eigentümer ist es, Vertrauen und Perspektive für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen. Die Übernahme steht daher ausdrücklich für Kontinuität, Sicherheit und gemeinsame Weiterentwicklung, heißt es in der Pressemeldung vom 10. Februar. „Gleichzeitig richtet sich die Botschaft klar an Kundinnen und Kunden: Rolf Benz steht auch in Zukunft für zeitloses Design und langlebige Qualität mit eigener Prod
