Der Europäische Parkettverband FEP hat auf einer Vorstandssitzung im Januar seine Einschätzung für die Entwicklung des europäischen Parkettmarkts im Jahr 2025 abgegeben: Im Vergleich zu 2024 wird sich dieser voraussichtlich stabil entwickelt haben.

Die FEP-Mitglieder rechnen für 2026 mit einer positiven Entwicklung des Parkettabsatzes in Europa. (Foto: Kährs)

Diese Prognose basiert auf vorläufigen Schätzungen, die mit Vertretern der Mitgliedsländer diskutiert wurden. Der FEP weist darauf hin, dass sich die Zahlen noch ändern können, bis die vollständigen Daten vorliegen, die im Juni auf der FEP-Generalversammlung und dem Parkettkongress in Madrid vorgestellt werden. Die FEP-Mitglieder registrierten nach dem starken Rückgang des Verbrauchs im Jahr 2023 den Tiefpunkt des Parkettabsatzes in 2024. Für 2025 gehen sie von einer Stabilisierung aus, wenn auch auf einem niedrigen Niveau. „Das Jahr begann relativ gut, aber nach dem Sommer verlangsamte sich die Aktivität. Bestimmte Kosten – wie Holz und Energie – bleiben hoch. Das aktuelle Marktumfeld ist weiterhin unübersichtlich, sodass Trends schwer vorherzusagen sind“, heißt es aus FEP-Kreisen. Dennoch rechnet die Branche 2026 mit positiven Auswirkungen aufgrund erster Anzeichen einer Belebung der Bautätigkeit sowie aufgrund der jüngsten Verschiebung und geplanten Vereinfachung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) durch die Europäische Kommission.