Die österreichische Modedesignerin Rebekka Ruétz präsentierte Anfang Februar auf dem Mode-Event Berlin Fashion Week ihre neue Kollektion „Lilith“ mit Applikationen aus echtem Moos von Organoid.

Rebekka Ruétz steht für eine zeitgenössische Avantgarde, die in der Mode als künstlerische Sprache verstanden wird. In der Kollektion „Lilith“ arbeitete sie erstmals mit Besätzen aus natürlichen Materialien von Organoid. (Fotos: Marcus Hartelt)

Das Material, sonst im Interior Design verortet, wird in der Kollektion „Lilith“ auf Kleidungsstücke appliziert. Verwendet wurden Moosoberflächen in Blutrot, rauchigem Schwarz und schmutzigem Weiß. „Als lebendiges Material reagiert Moos auf Bewegung, Zeit und Berührung. Es verändert sich, bröselt, hinterlässt Spuren. In der Kollektion steht es für Vergänglichkeit und Erneuerung zugleich und unterläuft bewusst die Idee des perfekten, abgeschlossenen Kleidungsstücks“, heißt es in der Pressemeldung. Organoid brachte sein Material-Know-how in Auswahl und Verarbeitung ein und ermöglichte die Übertragung des Materials vom Raum auf den Körper.

Die Kollektionen verbinden minimalistisches Design mit präziser Konstruktion und einem experimentellen Umgang mit Material. (Fotos: Linda Leitner, Marcus Hartelt)