Mitte Juli wurden im Aus- und Weiterbildungszentrum der Bauwirtschaft (Eigenschreibweise: BAU ABC) im niedersächsischen Bad Zwischenahn 111 Gesellinnen und Gesellen aus zehn verschiedenen Handwerksberufen freigesprochen. Darunter auch sieben Raumausstatter.

Die sieben freigesprochenen Raumausstatter-Gesellinnen und -Gesellen (in den ersten beiden Reihen) aus dem Innungsbezirk Oldenburg. (Foto: Kreishandwerkerschaft Oldenburg)

Unter Federführung der Kreishandwerkerschaft Oldenburg erlebten 111 frischgebackene Nachwuchshandwerker und 400 Gäste eine beeindruckende Freisprechungsfeier. Für ihre Zukunft verspricht Kreishandwerksmeister Boris Jersch den jungen Talenten vor allem ein Sicherheitsgefühl in turbulenten Zeiten: „Wir alle bekommen mit, wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt und mit welcher Härte künstliche Intelligenz ihn verändert. Natürlich betrifft das auch das Handwerk – aber bei uns betrifft es vor allem die Strukturen dahinter. Ihr als diejenigen, die mit den Händen arbeitet, braucht euch so schnell keine Sorgen machen.“ Melanie Campbell, Geschäftsführerin des Aus- und Weiterbildungszentrums der Bauwirtschaft, pflichtet ihm in dieser Position bei: „Ich bin gelernte Tischlerin und diese Ausbildung gibt mir bis heute das Gefühl, dass, egal was auch passieren mag, ich immer etwas mitbringe, das unsere Gesellschaft braucht.“ Für NDR-Moderator Phillip Kamke, der an diesem Abend durch die Veranstaltung führt, ist damit klar: „In meinem nächsten Leben werde ich definitiv Handwerker!“

Über ihren Raumausstatter-Gesellenbrief freuen sich:

Lisa Anneken (Ausbildungsbetrieb Ebbrecht)

Jette Marie Otten (Ausbildungsbetrieb Omland)

Anne Reum (Ausbildungsbetrieb Schmieding)

Paul Spiesicke (Ausbildungsbetrieb Stephan Messori)

Jan Maske (Ausbildungsbetrieb Werner Tubbesing)

Nina Müntinga (Ausbildungsbetrieb Theater Bremen)

Rebecca Wiens (Ausbildungsbetrieb Markus Dütsch)