Die Industriegruppe Gipsplatten im Bundesverband der Gipsindustrie (IGG) hat ihr Merkblatt 3 über Fugen und Anschlüsse im Trockenbau komplett überarbeitet. Damit reagieren der Bundesverband und seine Branchenpartner auf die bautechnischen und normativen Entwicklungen im Trockenbau.

Das IGG-Merkblatt 3 „Fugen und Anschlüsse bei Gipsplatten- und Gipsfaserplatten-Konstruktionen“ wurde komplett überarbeitet. (Grafik: IGG/RZ)
Das neu konzipierte IGG-Merkblatt 3 stellt der Branche stark erweiterte und aktualisierte Informationen zur Verfügung. Auf über 50 Seiten sind darin neben den grundsätzlichen Anforderungen an die Planung vor allem prinzipielle Darstellungen von zahlreichen erprobten, konstruktiven Lösungen für den Trockenbau aufgeführt. Die Prinzipdarstellungen der Details und Anschlüsse werden durch kompakte Hinweise zu den wichtigsten Ausführungsaspekten sowie durch Verweise auf wichtige Normdetails, insbesondere im Schall- und Brandschutz, ergänzt. Die klare Gliederung nach betroffenen Bauteilen – Wand und Decke – sowie nach Einbau- und Anschlusssituation an Trockenbau- oder Massivbauteile vereinfacht die Nutzung des Merkblattes in der Praxis erheblich.
Qualitätssicherung
Merkblätter der Industriegruppe Gipsplatten im Bundesverband der Gipsindustrie (IGG) sind als fachliche Empfehlungen und praxisorientierte Leitfäden für die fachgerechte Verarbeitung und Anwendung von Gips- und Gipsfaserprodukten branchenweit anerkannt. Sie dienen der Qualitätssicherung im Trockenbau und helfen, Ausführungsfehler zu vermeiden. Die grundlegende Neukonzeption des Merkblatts wurde gemeinsam mit den wichtigen Branchenverbänden vorgenommen: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Bundesverband Ausbau und Fassade, Bundesverband Gewerke Trockenbau und Ausbau und Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg.
Das IGG-Merkblatt 3 sowie alle anderen bislang veröffentlichten Publikationen stehen in der jeweils aktuellen Ausgabe hier zum kostenlosen Download bereit.
