Die Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte (GEV), die das Emicode-Siegel vergibt, und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) geben in zwei neuen Online-Broschüren Orientierung beim Planen und Bauen nachhaltiger Gebäude.

Durch die Kooperation von Emicode mit ganzheitlichen Zertifizierungssystemen wie dem der DGNB leistet die GEV einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit am Bau. (Foto/Grafik: GEV)
Nachhaltigkeit ist auch im Bereich Bau ein Gebot der Stunde. Dabei muss aber nicht jeder Player das Rad neu erfinden. Die GEV konzentriert ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen deshalb auf die Bewertung und Klassifizierung von Baustoffen hinsichtlich ihrer Emissionen, insbesondere flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs). Das in Deutschland führende Zertifizierungssystem der DGNB verfolgt hingegen einen ganzheitlichen Bewertungs- und Zertifizierungsansatz. Dieser berücksichtigt ökologische, ökonomische und soziale Aspekte über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg. Durch die Spezialisierung der GEV ergänzen sich Emicode und DGNB auf dem Weg zu nachhaltigeren Gebäuden. Welche Synergien dabei entstehen, erläutern zwei neue Online-Broschüren auf jeweils acht Seiten.
Die Broschüre „Mit DGNB und Emicode gemeinsam zum nachhaltigen Gebäude“ legt dar, wie die DGNB die strategische und ganzheitliche Bewertung von Nachhaltigkeit und Innenraumluftqualität übernimmt, während sich der Emicode darauf konzentriert, die Schadstofffreiheit von Bauprodukten messbar zu belegen. Die Broschüre „Der Emicode in Zertifizierungssystemen zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden“ erklärt, welche Rolle der Emicode im Kontext nationaler und internationaler Gebäudezertifizierungssysteme spielt. Als zuverlässiges und anerkanntes Zertifizierungssystem erleichtert er die Arbeit von Architekten, Planern und Ausführenden bei der Produktauswahl und Nachweisführung.
