Der Münchner Stoff Frühling ging 2026 in die 28. Runde – erneut im starken Schulterschluss mit den Munich Design Days. Die Kombination beider Formate hat sich damit als echtes Erfolgsmodell etabliert und setzt weiterhin Maßstäbe im hochwertigen Interior-Design-Segment.

(Foto: Jan Schmiedel)
Wachstum und beste Laune
Mehr Aussteller, mehr Besucher, mehr Shuttlebusse und mehr Sonnenschein sorgten im Zusammenspiel mit einem hochwertig kuratierten Teilnehmerfeld und einer perfekten Organisation für einen Dopamin-Kick bei allen Beteiligten Mit über 7.000 Fachbesuchern verzeichnete das Event ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Mehr als 50 internationale Aussteller – darunter Textilediteure sowie Farben-, Tapeten- und Teppichmanufakturen und weitere textilnahe Premium-Brands – präsentierten ihre aktuellen Kollektionen und Trends für die textile Raumgestaltung an verschiedenen Standorten sowie in temporären Locations wie dem Priscohaus oder dem Occhio Experience Center. Die gute Laune unterm weiß-blauen Münchner Himmel konnte nicht einmal der Lufthansa-Streik trüben, der für etliche Besucher die Anreise in die Isar-Metropole erschwerte. Absagen war für die meisten aber keine Option und wie weit oder beschwerlich ihre Anreise auch war – das Gebotene vor Ort entschädigte für alle Strapazen.

Beste Stimmung im Priscohaus …
Beim Münchner Stoff Frühling lockten über 50 internationale Aussteller – darunter Textilediteure sowie Farben-, Tapeten- und Teppichmanufakturen und weitere textilnahe Premium-Brands – in ihre perfekt in Szene gesetzten Showrooms an zahlreichen Standorten in der bayerischen Landeshauptstadt sowie in temporäre Veranstaltungsorte wie dem Priscohaus.

… und in den Showrooms in der Stadt!
Der Besuch des Doppel-Events glich der Entdeckung eines unbekannten Urlaubsortes: Hinter jeder Ecke ein Aha-Erlebnis und nicht selten auch ein Wow-Effekt. Wer es beispielsweise bis ins entfernte Atelier Rosa geschafft hatte, wurde nicht nur mit schönen Stoffen (Dedar) und Teppichen (CC-Tapis) belohnt, sondern auch mit der einzigartigen Architektur des denkmalgeschützten skulpturalen Ateliergebäudes – absolut sehenswert! Und auch sonst lebten die Darbietungen von ihrer emotionalen Inszenierung. Anders als in der Hektik einer funktionalen Messehalle war die Wertigkeit der gezeigten Exponate nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar. Eingebettet in angenehmes Licht und einer guten Akustik, umrahmt von Accessoires, die Wohnlichkeit vermittelten, begeisterte das Gezeigte in entspannter Atmosphäre. Egal ob in den Jugendstil-Räumen des Prisco-Hauses oder den vielen liebevoll arrangierten Ausstellungen der Schauräume, der Funke der Begeisterung sprang direkt über. Eine Melange, die auch die Kontaktfreude unterstrich – sowohl zwischen Besuchern und Ausstellern als auch jeweils untereinander. Der Austausch zwischen Gleichgesinnten – bei der Tour im Shuttlebus oder beim Pausensnack an einer der vielzähligen Cateringstationen – war das i-Tüpfelchen des gelungenen Come Togethers der hochwertigen Einrichtungsszene. Ein paar Eindrücke von dem, was es in diesem Jahr zu entdecken gab, haben wir hier zusammengestellt.
Zwei inspirierende wie fortbildende Abendevents, das Abendgespräch zu Kreativität und KI mit renommierten Referenten im Literaturhaus sowie der Design-Talk im Occhio Experience Center, rundeten das Event ab und erweiterten den Horizont aller Teilnehmer.

Ankündigungen des Gesprächs zu Kreativität und KI

Von links: Prof. Axel Buether (Farbexerte), Isa Glink (Textil- und Produktdesignerin), Hanna Maria Jakobi (Farbberaterin), Stephanie Thatenhorst (Interior Designerin), Moderator Oliver Herwig.
Wer nicht dabei sein konnte, hat im März 2027 wieder die Gelegenheit, den Münchner Stoff Frühling und die Munich Design Days zu besuchen.

