Nach einem Jahr erfolgreicher Kooperation übernimmt die Messegesellschaft den Veranstaltungsort zum 1. Januar 2027 und bindet ihn dauerhaft in ihre Messe- und Eventarchitektur ein. Die Übernahme erfolgt vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen in der Branche.

Das Veranstaltungsareal Design Post wird ab 2027 von der Koelnmesse übernommen und soll für unterschiedlichste Events genutzt werden. (Foto: Koelnmesse, Design Post Lucas Hardonk)

In den historischen Hallen der ehemaligen Paketpost in Köln-Deutz präsentierten bislang Einrichtungsmarken ihre aktuellen Trends. Zu Veranstaltungen wie der Möbelmesse (IMM) oder den Interior Design Days (IDD) wurden die Räumlichkeiten auch für externe Messeevents genutzt. Zum 31. Dezember 2026 wird nun das bisherige Showroom-Konzept eingestellt. Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt die Koelnmesse den Betrieb und integriert die Design Post in ihre bestehende Messe- und Eventarchitektur. Für Interior-Design-Formate bleibt die denkmalgeschützte Örtlichkeit allerdings weiterhin offen. Die attraktive, mehr als 3.000 Quadratmeter große Location mit großem Außenbereich steht Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ebenso wie Unternehmen für gesellschaftliche Veranstaltungen, Pop-up-Ausstellungen und große Events zur Verfügung. Zudem sollen dort kleine Verbrauchermessen stattfinden.

Auch nach der Übernahme durch die Koelnmesse soll die Design Post ein Ort für design- und kunstaffine Veranstaltungen und Interior-Design-Formate wie der IDD Cologne bleiben. (Foto: Koelnmesse, Lintur)

Plattform für Inspiration, Networking und Veranstaltungen

 

Die Übernahme erfolgt vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen in der Branche. „Vor allem der Wandel der Messelandschaft, neue Anforderungen an Formate sowie die aktuellen Entwicklungen in der Möbel- und Einrichtungsbranche haben zu dieser Entscheidung geführt“, erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Ab Januar 2027 wird die Design Post von der Koelnmesse vollständig als Eventlocation genutzt und ergänzt damit das Location-Portfolio der Messegesellschaft. Für Betrieb und Vermarktung ist künftig die Koelncongress verantwortlich. Die Location soll sowohl externen Messe- und Eventveranstaltern als auch für Rahmenveranstaltungen der Koelnmesse zur Verfügung stehen. Darüber hinaus kann sie für eigene Veranstaltungsformate der Koelnmesse genutzt werden – als Ergänzung zu den Messehallen und als Raum für neue Formate.