Die internationale Möbelmesse IMM in Köln (Eigenschreibweise: imm cologne) entwickelt ihre Markenarchitektur strategisch weiter. Für die kommende Ausgabe, die vom 19. bis 22. Januar 2027 stattfindet, wird die etablierte Dachmarke durch die zwei eigenständigen Submarken „Global Sourcing“ und „Retail Furniture“ ergänzt.

Die internationale Möbelmesse reagiert mit der Einführung einer neuen Markenstruktur auf veränderte Beschaffungsstrukturen im Möbelmarkt.
(Foto: Koelnmesse, Thomas Klerx)
Ziel dieser neuen Struktur ist es, die veränderten Beschaffungsstrukturen des globalen Möbelmarktes präziser abzubilden und den Marktteilnehmern eine klarere Orientierung zu bieten. Laut Bernd Sanden, Director der IMM, reagiert die Messe damit auf die wachsende Bedeutung globaler Produktions- und Lieferketten für den europäischen Handel sowie auf die anhaltend hohe Nachfrage nach marktfertigen Produkten im Preiseinstiegs- und mittleren Segment.
Fokus der Submarke „Global Sourcing“: Diese neue Plattform wird in Halle 11.1 etabliert und konzentriert sich auf die internationale Beschaffung für die verbraucherorientierte Möbelindustrie. Als B2B-Marktplatz verbindet sie internationale Produktions- und Lieferkompetenzen mit europäischen Einkäufern. Das Angebot reicht von OEM- und ODM-Produktion über Private Label und Auftragsfertigung bis hin zur Entwicklung neuer Kollektionen und dem Aufbau stabiler Lieferketten.
In Halle 10.2 bündelt die neue Submarke „Retail Furniture“ verkaufsfertige Möbel, marktreife Sortimente und designorientierte Einrichtungslösungen im Einstiegs- bis mittleren Preissegment. Die Plattform vernetzt Hersteller und Marken direkt mit Verbundgruppen sowie stationären und Online-Entscheidern des europäischen Möbelhandels. Einkäufer erhalten einen konzentrierten Überblick über hochwertig verarbeitete Möbel mit Designanspruch, um neue Impulse für ihre eigene Sortimentsgestaltung zu gewinnen. Unternehmen erreichen relevante Retailer in Deutschland sowie Zentraleuropa und können neue Absatzmärkte erschließen. Das Angebot deckt nahezu alle Wohnbereiche ab – von Polster-, Wohn-, Schlaf- und Jugendmöbeln über Küchen, Heimtextilien, Lichtsysteme und Bodenbeläge bis hin zur Wand- und Deckengestaltung.

Strategisch soll die Dachmarke „IMM Cologne“ unterschiedliche Marktsegmente bündeln, während die Submarken für eine klarere Positionierung und Orientierung von Ausstellern und Einkäufern sorgen. (Foto: Koelnmesse, Thomas Klerx)
