Zur Eröffnung der IAA Mobility in München am 9. September 2025 unterstrich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) die Bedeutung der Automobilindustrie für Deutschland und mahnte Reformen in Brüssel an.

ZDK-Präsident Thomas Peckruhn und Vizepräsident Michael Kraft auf der IAA Mobility-Eröffnung. (Foto: ProMotor)

Mit dem Claim „It’s All About Mobility“ möchte die Messe IAA Mobility eine neue Ära einleiten und ihre Position als globale Plattform für Mobilität, Nachhaltigkeit und technologische Innovationen unterstreichen. Zur Eröffnung am 9. September 2025 unterstrichen Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, wie wichtig die Automobilindustrie für Deutschland ist. ZDK-Präsident Thomas Peckruhn unterstützt die klaren Aussagen der Politik hinsichtlich einer technologieoffenen Flottenregulierung, dem Abbau von Handelszöllen, dem Hochlauf der Elektromobilität und der Ladeinfrastruktur. „Die IAA Mobility vermittelt einem breiten Publikum die Chancen und Möglichkeiten der Elektromobilität am Beispiel neuer und bezahlbarer Fahrzeuge. Wir brauchen mehr Marktdynamik, die zusätzlich durch eine flächendeckende und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur sowie transparente und faire Ladekosten befeuert werden muss. Ganz wichtig: Das Thema technologieoffene Flottenregulierung gehört jetzt in Brüssel auf den Tisch. Neben der batterieelektrischen Mobilität können synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff in bestimmten Segmenten wertvolle Beiträge zur CO₂-Reduktion leisten. Die Messe ist Mutmacher in herausfordernden Zeiten: Wir im Kraftfahrzeuggewerbe gestalten den Wandel aktiv mit. Dafür müssen die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Das gilt auch für den dringend notwendigen Abbau der Handelszölle. Letztendlich tragen die Verbraucher die Last dieser Zölle, sowohl beim Autokauf als auch beim Werkstattbesuch.“