Bereits Ende November 2025 stellte sich die Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte (GEV) auf der Veranstaltung Klimafestival für die Bauwende in Berlin vor.

Zufrieden mit dem Veranstaltungsverlauf und dem Interesse der Architekten, Handwerker und Fachhändler am Emicode-Stand zeigten sich Klaus Winkels, Geschäftsführer GEV, Stefanie König, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit GEV, und Hartmut Urbath, Technischer Beauftragter GEV. (Fotos: Iris Pohl/GEV)
Im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion auf der jährlich stattfindenden Veranstaltung stand die Frage, wie sich trotz der Vielzahl an Labels und Siegeln seriöse Transparenz vermitteln lässt. „Einige Labels entspringen eher der Absicht, einen werblichen Vorteil am Markt zu erlangen. Unseriöse Werbung oder auch Greenwashing werden beklagt“, sagte GEV-Geschäftsführer Klaus Winkels. „Das Klimafestival hat gezeigt, dass wir als Baubranche auf dem Weg zu mehr Kooperation und seriöser Kommunikation sind. Was notwendig ist, damit die Entwicklung nicht auf Kosten des Verbrauchers geht.“ Seit Beginn achtet die GEV auf absolute Seriosität bei den Produktprüfungen. Unabhängige Labore testen bauchemische Produkte bezüglich ihres Emissionsverhaltens auf Herz und Nieren. Damit nicht genug, lässt die GEV auch nach Vergabe des Emicode-Zeichens unangemeldete Stichprobenkontrollen vornehmen. So erleichtert der Emicode „allen am Bau Beteiligten das alltägliche Geschäft im Umgang mit emissionsarmen Bauprodukten. Der Einsatz von Emicode-Produkten ermöglicht eine – für den Aspekt schadstoffarme Innenraumluft – erfolgversprechende Antragstellung bei Gebäudezertifizierungssystemen wie beispielsweise DGNB, LEED, BREEAM oder QNG“, betont Winkels. Ungeachtet dieser Vorzüge und trotz inzwischen 266 Mitgliedsfirmen aus 24 Ländern sei das Label jedoch nur wenigen Architekten und Handwerkern bekannt, konstatiert der Experte. Deshalb konzentriert sich die GEV seit einiger Zeit verstärkt darauf, neben der Zielgruppe der Architekten auch das Handwerk und den Fachhandel gezielt anzusprechen, ihnen das Emicode-System näherzubringen und seinen Stellenwert für die Gebäudezertifizierung hervorzuheben.
