Die Egger-Gruppe mit Stammsitz in St. Johann in Tirol konnte trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 eine stabile Geschäftsentwicklung auf Vorjahresniveau erzielen.

Mit einem konsolidierten Umsatz von 2,15 Milliarden Euro (+2,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum) hat die Egger-Gruppe das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2025/2026 (Stichtag 31. Oktober 2025) abgeschlossen. (Foto: Egger)
„Die anhaltende Konsumschwäche, die schwache Baukonjunktur in den Kernmärkten sowie globale Unsicherheiten prägten die Rahmenbedingungen. Dank seiner soliden finanziellen Basis und konsequenten Umsetzung seiner langfristigen Strategie gelang es dem Familienunternehmen, Stabilität zu sichern und weiterhin weitreichende Investitionen in die eigenen Werke zu tätigen“, heißt es in der Halbjahresbilanz von Ende Dezember. Der Bereich der dekorativen Produkte für den Möbel- und Innenausbau erzielte einen unkonsolidierten Umsatz von 1.907,8 Millionen Euro (+2,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum). Der leichte Umsatzanstieg verteilte sich gleichmäßig auf alle Regionen und resultierte vor allem aus leichten Mengen- und Preissteigerungen. Das EBITDA in diesem Produktsegment liegt unter dem Vorjahreswert, was vor allem auf schwächere Ergebnisse in Westeuropa zurückzuführen ist. Der Produktbereich für den konstruktiven Holzbau und Fußböden erwirtschaftete einen unkonsolidierten Umsatz von 365,1 Millionen Euro (+4,0 Prozent zum Vorjahreszeitraum). Damit ergibt sich zwar ein leichtes Umsatzplus, allerdings bleibt die Ergebnissituation äußerst angespannt. Insbesondere die Nachfrage im Fußbodenbereich gestaltet sich schwach und die fehlende Neubautätigkeit konnte nur teilweise durch Renovierungen kompensiert werden.
