Die Mitgliedsfirmen des Verbands der Deutschen Parkettindustrie (VDP) haben im ersten Halbjahr 2025 die Trendwende geschafft. Laut einer Verbandsumfrage stieg der Parkett-Absatz der VDP-Mitglieder in Deutschland gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund elf Prozent auf 2,7 Millionen Quadratmeter, auch der Umsatz legte um sechs Prozent auf circa 94 Millionen Euro zu.

Der Aufwärtstrend der VDP-Mitglieder festigt sich im ersten Halbjahr 2025. Beispielsweise konnten 30 Prozent mehr Landhausdielen als im Vergleichszeitraum 2024 verkauft werden. (Foto: Haro)

VDP-Vorstand Michael Schmid bewertet die Entwicklung verhalten positiv: „Die Tendenz geht in die richtige Richtung. Wir bewegen uns aber nach den katastrophalen Einbrüchen der letzten Jahre immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt, wenn die Baukonjunktur erst richtig anspringt. Erste positive Anzeichen dafür gibt es bereits: Die Baugenehmigungen bei Einfamilienhäusern legten im ersten Halbjahr deutlich zu.“ Angetrieben wird der leichte Aufschwung von den enormen Zuwächsen im 3-Schicht-Segment. Hier legte der Absatz um 25 Prozent auf 1,6 Millionen verkaufte Quadratmeter zu, bei den Landhausdielen waren es sogar 30 Prozent. 1,25 Millionen Quadratmeter setzten die Mitgliedsunternehmen in Deutschland ab. 2-Schicht-Parkett entwickelte sich verhaltener. Hier wuchs der Absatz um ein Prozent auf 700.000 Quadratmeter. Massivparkett verzeichnete ein Absatzplus von acht Prozent auf 150.000 Quadratmeter, während der Absatz im Mosaikparkett um 23 Prozent auf 240.000 Quadratmeter sank.