Nachdem Osmo als Teil der Cordes-Gruppe bereits ein Teilsortiment der insolventen Holzbaufirma Mocopinus aus Ulm in das eigene Programm eingebunden hat (wir berichteten), übernimmt die Muttergesellschaft nun die ehemaligen Mocopinus-Standorte Ammelshain und Karlsruhe.

Die Cordes-Gruppe baut ihr Angebot mit der Übernahme eines Teilsortiments sowie von Produktionsanlagen der insolventen Holzbaufirma Mocopinus weiter aus. (Foto: Cordes-Gruppe)
„Mit dem Erwerb dieser Assets schaffen wir die Voraussetzungen, unsere Produktionskapazitäten nachhaltig auszubauen und unser Leistungsangebot für unsere Kunden weiter zu stärken“, erklärt die Geschäftsführung der Cordes Gruppe. „Durch die Übernahme des wesentlichen Produktportfolios konnten wir bereits eine Vielzahl ehemaliger Mocopinus-Kunden überzeugen, zukünftig mit der Cordes Gruppe zu arbeiten. Gleichzeitig profitieren wir von wertvollem Know-how und können zusätzliche Mengen effizient in unsere bestehende Produktionsstruktur integrieren.“
„Parallel zur Übernahme der Produktions-Assets wurden auch die Voraussetzungen geschaffen, die bisherigen Oberflächen- und Farbkonzepte von Mocopinus langfristig am Markt verfügbar zu halten: Osmo hat die wichtigsten Farbtöne von Mocopinus nachgestellt und in das eigene Sortiment integriert. Durch die zusätzliche Übernahme von „Lignum-Finish“ sowie die gezielte Erweiterung der Lackierkapazitäten bei Osmo in Warendorf, Holz Henkel in Göttingen und Cordes in Bremerhaven – sowie perspektivisch auch bei Krages in Hamburg – können künftig auch die adaptierten farbigen Fassadenprofile von Mocopinus in bewährter Qualität fortgeführt werden“, heißt es in der Pressemeldung vom 13. Juli 2026.
